habs aktuell

Poppshop-Party im Sudhaus
> die habs unterstützt die neue Partyreihe!

ÖKK über Regenbogenfamilien
> Krankenkasse entdeckt wichtiges Thema!

Totalrevision Kirchenverfassung der ERK-BS
> Mitwirkung: die Anmerkungen der habs

Aktiventreff der habs
> Mitmachen und Einmischen!

Leserbrief zu Wyss´ "Out für Coming-out"
> Ein Ja zum Coming-Out!

Leserbrief zu NZZ: "One Hate" und "One Love"
> Nein zu Karniks Pragmatismus-Plädoyer

Leserbrief: Pink Dollar und Familienlobbyisten
> oder: warum eine patriarchale Kultur?



CSD-Stonewall-Award 2009
> die habs nominiert StopMurderMusic Bern

Essen, Geselligkeit, neue Leute kennenlernen!
> das Revival von habs-à-table

Vereine beschliessen Partnermitgliedschaft
> habs-fels-Doppelmitgliedschaft

Gegen das Verbot von Lambda-Istanbul!
> 17.11.: Podium mit Lambda-Aktivisten

COD 2008: "Wie LesBiGayfriendly bist Du?"
> Plakataktion zum Coming-out-Day 2008

Protest gegen Capleton in der Kaserne!
> die habs-Positionen

Wir sind alle schwul:
> Eine habs-Position zum Magazin 28 & 29

erweitertes Angebot der RainbowLine:
> Meldung von homophober Gewalt

Unterschriftenaktion der habs:
> gegen die Schliessung von Lambda-Istanbul

luststreifen - queer cinema basel:
> Das habs-Filmfest im September!

die habs auf der GayBasel-Party 2008:
> Mit Infostand, mobiler Zischbar, DJ Angelo und Kurzfilmen!

das neue Logo der habs!
> habs.

neue BI-Gruppe:
> eine neue Arbeitsgrupe der habs!

Tod der Szene?
> Beitrag der habs im SiF 04/05 2008

Mission-P und Safer Sex:
> kritische Anmerkungen (II) der habs!

Geburtstag:
> die habs ist 35!

habs-Events:
> HOMOeXtra
> Zischbar

Leserbriefe:
> "homophobe Auslegung" (19.11.07)

> "Verwerfliches Regenbogen-CO2" (12.10.07)

Aktionen:
> Coming-Out-Day (11.10.07)









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> poppshop: habs unterstützt neue Sudhaus-Party-Reihe

Am 5. Februar 2010 startet im Sudhaus eine neue Partyreihe. Da der Wunsch nach einer Forsetzung der bisher unter der habs gelaufenen homoeXtra-Reihe bestand, unterstützen wir den Start einer neuen Sudhaus-Partyreihe, die ab Februar unter dem poppshop-Label und mit neuem Konzept und einer neuen Crew steigt. 

Alle Infos auf www.poppshop-party.ch!

poppshop-party

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> ÖKK: Krankenkasse berichtet über Regenbogenfamilie

Ohnehin ist es höchste Zeit, dass die Krankenkassen die Themen der Liebe jenseits des Heterosexismus für sich entdecken! Nicht zuletzt hängen Aspekte der psychischen Gesundheit von les.bi.schwul.trans.Leuten von breiter gesellschaftlicher Akzeptanz ab. Als im Frühjahr 2009 die Anfrage an uns kam, für einen Beitrag für die Bündnerische ÖKK mit Infos zu unterstützen, freute uns das natürlich. Hier, was schlussendlich im Herbst veröffentlicht wurde, mit unserer Kritik an der Idealisierung der traditionellen Ehen als dem einzigen und wahren Ort von Liebe und familiären Werten:  

Auszug ÖKK-magazin (pdf, 1,2MB)



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> Totalrevision Kirchenverfassung: habs-Anmerkungen

Seit bald 100 Jahren gabs keine Totalrevision der Kirchenverfassung der evangelisch-reformierten Kirche Basel-Stadt. Bis November waren im Rahmen einer Mitwirkung Anmerkungen möglich. Da wir uns - trotz unserer konfessionellen Neutralität - dennoch der gewichtigen Rolle bewusst sind, die durch kirchliche Wert- und Moralvorstellungen in die Gesellschaft wirken, haben wir uns im Rahmen der Mitwirkung hinsichtlich der Aufnahme und der Konkretisierung eines Minderheitenartikels ausgesprochen, mit dem Ziel, zu einer Vorurteilslosigkeit und gelebten Akzeptanz allen Menschen gegenüber beizutragen.   

Die Stellungnahme der habs vom 27.11.2009 (pdf, 560kB)



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> Aktiventreff der habs: Mitmachen und Einmischen!

was sind die habs? Alles, was Interessierte und Aktive draus machen! Das reicht vom Filmfest, über das Beratungstelefon, die Zischbar, Arbeitsgruppen, Selbsthilfegruppen, politisches Einmischen...

Dazu brauchts freilich auch für den Verein selbst das ein oder andere, was erledigt sein will: Mitgliederbetreueung, Finanzen, Web-Auftritt, Grafik...

Über Mithilfe sind wir immer froh, denn gemeinsam lässt sich mehr bewegen! Von unserer Struktur sind wir auch so flexibel, dass jederzeit neue Arbeitsgruppen gegründet werden können, Themen gäbe es genug, ob gay&grey, coming-out, Kultur&Dialog...

aktuell suchen wir Unterstützung für die Bereiche:

Web-Design
Sekretariat
Grafik
Aktive für Aktionen (z.B. die Familienchancen-Petition)
...

Interesse? Dann meldet Euch bei uns per mail oder unter 061 681 2075 (Axel Schubert), oder schaut doch einfach bei unserem Aktiven-Treff vorbei:

am 29. September um 20.00 Uhr in der Zischbar (bitte kurz Bescheid geben). 

Bis dahin, wir freuen uns auf Euch,
der Vorstand der habs.


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> Leserbrief zu Wyss´"Out für Coming-out"

am 09.09.09 liess uns der ehemalige Wirt des Restaurants Kunsthalle, Peter Wyss, in der BAZ, die ihm dafür eine ganze Seitenspalte einräumte, wissen, dass es an der Zeit sei, mit der "Outing-Manie" Schluss zu machen! Zielmlich unsäglich, denken wir, darum der Leserbrief der habs. Da dieser redaktionell an allen möglichen Ecken und Enden abgeändert wurde (z.B. wurde ohne Grund die Reihenfolge der Nennung lesbisch und schwul vertauscht) der Brief hier in beiden Versionen: wie von uns eingereicht, und wie abgedruckt. 

Artikel Von Peter Wyss in der BAZ, 9.9.09 (jpg, 616kB)

unser Leserbrief dazu (Leserbrief der habs, 9.9.09, pdf, 100kB):


Ein Ja zum Coming-Out!


Ein Nein zu Wyss? Plädoyer zum Stop der 'Outing-Manie'! Seine Analyse ist einseitig, seine Vergleiche irreleitend: Wozu müssten sich Heteros in einer von ihnen dominierten Welt outen -- obwohl sie es indirekt ja oft genug tun: Bundesrat XY, Familienvater zweier Töchter...? Warum will er Fragen nach einer richtigen Lebensführung mit denen der sexuellen Orientierung gleichsetzen: ob ich Vegetarier bin, suche ich mir aus, nicht aber, z.B. bisexuell zu sein. Ja, einiges ist erreicht, doch vieles bleibt zu erreichen und je selbstverständlicher die sexuelle Orientierung Thema ist, desto geringer die Angriffsfläche einer medienvermittelten Instrumentaliserung (auch für seinen Artikel hat ein Foto Aeschenbachers herhalten müssen!). Trans-, bisexuell, lesbisch oder schwul zu sein ist weder etwas besseres, noch schlechteres, doch offensichtlich solange nicht Alltag, wie die Selbstmordrate homosexueller Jugendlicher deutlich höher ist, wie schwule Priester und Fussballer, bisexuelle Väter oder lesbische Mütter oder in religiös-konservativen Familien Heranwachsende ihr Coming Out noch vor sich herschieben und händchenhaltende Homo-Paare das Gefühl des besonders Beäugtseins haben.

Axel Schubert, Sprecher habs (homosexuelle Arbeitsgruppen Basel)

hier die abgedruckte Version des Leserbriefes, BAZ, 12.9.09 (jpg, 264kB)

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> Leserbrief zu NZZ: "One Hate" und "One Love"

Nach einem Artikel in der NZZ  (26.6.09) von Olaf Karnik sahen wir uns zu einem Leserbrief veranlasst. Vielleicht zu emanzipatorisch in der Perspektive für die NZZ blieb er unabgedruckt. Und das, obwohl (oder gerade weil?) uns der Autor zu der von uns bezogenen Position in einer Antwort beigepflichtet hat (gerne hätten wir das in der selben Öffentlichkeit gesehen, wie sein Artikel). Da jedoch substanzielle Fragen von uns unbeantwortet blieben, wandten wir uns ncohmals an Autor und NZZ, letztlich in der Hoffnung, dort für Fragen der Emanzipation zu sensibilisieren. 

> hier gehts zum Artikel in der NZZ

> unser Leserbrief vom 26.6.09:
Pragmatik ohne Emanzipation

Karniks Pragmatismus-Plädoyer pointiert gelesen: Schwulenverbände fordern Bann und lehnen Kommuni­kation ab; sexuelle Orientierung wird so frei gewählt, wie die Arbeitsstelle; Probleme lokal-gesellschaftli­cher Menschenrechtsverletzungen sind alleine von den sie hervorbringenden Gesellschaften lösbar; mit ihren Liedtexten beanspruchen die Sänger nicht wirklich, Botschaften zu transportieren. Alledem wider­sprechen wir entschieden! Gegenüber Vertretern der herrschenden Meinung müssen Kommunikationsräu­me erst erstritten werden. Capleton war sich neulich für ein Gespräch mit uns zu gut, er schickte seine Managerin vor. Die immerhin attestierte, der Dialog hätte sie umerzogen: so wenig wie sexuelle Orientie­rung frei wählbar ist, so wenig sei sie moralisch verurteilbar! Warum sollten Lernprozesse nur innergesell­schaftlich möglich sein? Warum sollen nicht auch Sänger bezüglich der Aussagen ihrer eigenen Texte selbst irritiert werden – zur Schärfung für soziokulturelle Probleme – wie Kartnik das umgekehrt vom Publikum fordert? Warum Sängern Lernprozesse ersparen um ihnen ihre Rolle als Mitläufer möglichst bequem zu machen? Eine Mitläuferschaft, die übrigens dort zur Täterschaft wird, wo Sänger mit einem moralisch-religiösen Geltungsanspruch auftreten.

Axel Schubert, Sprecher habs (homosexuelle Arbeitsgruppen Basel)

> hier die gesamte Korrespondenz, mit Karniks Antwort und unserer Erwiderung (pdf,156 kB)

> Infos von Stopmurdermusic Bern zum "Fall Buju Banton", der am 26.6.09 in Zürich auftrat und Anlass für den Artikelt Karniks war auf der Seite www.stopmurdermusic.ch 


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> Leserbrief: Pink Dollar und Familienlobbyisten

habs-Leserbrief in der Baz vom 20.5.09 zu den Themen PinkDollar/ Armut in der LGBT-Community/ Familienlobbyisten und patriarchalen Grundstrukturen unserer Kultur.

„Pink Dollar“ und Familienlobby

Nicht alle Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen haben ihn, den „Pink Dollar“. Eine jüngste US-Studie legte zu Tage, dass der Anteil in Armut lebender in der „Gay-Community“ vor allem dort deutlich höher als im Mittel der Bevölkerung ist, wo konservative Wertvorstellungen dominieren. Dass dazu die selbsternannten Familienlobbyisten und religiös-Fundamentalen – gleich welcher Konfession – ihren Anteil beitragen, ist ihnen schwer anzulasten: sind sie es doch, die patriarchale Muster in Familie, Glaube und Gesellschaft kultivieren, und damit u.a. zu psychischem Leid ihrer eigenen Kinder beitragen, die ob ihrer sexuellen Orientierung den herkömmlich-patriarchalen Rollen nicht entsprechen können. Wo wollen wir Leben? In einer patriarchalen Welt, die tolerant ist, oder nicht doch gleich in einer apatriarchalen?

Axel Schubert, Sprecher habs (homosexuelle Arbeitsgruppen Basel)

Leserbrief als jpg (136kB)


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> CSD-Stonewall-Award 2009

Auch dieses Jahr wird wieder der CSD-Stonewall-Award verliehen. Schwule, Lesben, Bisexuelle und ihre Freunde sind aufgerufen, Kandidaten zu nominieren.

Der CSD-Stonewall-Award 2009 wird anlässlich der EuroPride am 6. Juni in Zürich verliehen. Mit dem mit CHF 3000.- dotierten Preis werden Einzelpersonen, Gruppen oder Organisationen gewürdigt, die sich in besonderem Masse für die Anliegen schwuler, lesbischer und bi- und transsexueller Menschen engagiert haben – sei das in Politik, Gesellschaft, Kultur, Sport, Wirtschaft oder einfach im täglichen Leben.  Verliehen wird der CSD-Stonewall-Award von der Stiftung Stonewall zusammen mit dem CSD Zürich. Vorschläge bis am 15. März 2009 an award@csdzurich.ch

die habs nominiert StopMurderMusic Bern

Als habs haben wir "Stop Murder Music Bern" für den Stonewall-Award 2009 nominiert. Hier unsere Begründung, warum wir denken, dass Stop Murder Music Bern die Auszeichnung in besonderem Masse verdient hat.

Stop Murder Music Bern ist eine Gruppe einiger Leute, die sich aus Wut über homophobe Tendenzen in der Musik im April 2008 zusammengeschlossen haben, um gegen diese anzugehen. Selbst im Musikbereich tätig, glauben sie daran, dass gute Musik ohne homo- oder transphobe Texte möglich ist. Stop Murder Music Bern kritisieren dabei nicht nur die heterosexistischen Grundhaltungen verschiedener Sänger, sondern auch die dahinterstehende Musikindustrie, die es erst ermöglicht, dass entsprechende Sänger und Soundsystems mit in Bezug auf die sexuelle Orientierung menschenwürdeverachtenden Texten Geld machen können.

Regen sich LGBTs über Homophobie auf, ist das nachvollziehbar, dass sie darum beginnen akiv zu werden und zu handeln, ist heute ungleich weniger selbstversändlich. Zu wissen, dass die Aktiven von SMM-B selbst (mit einer Ausnahme) gar nicht aus der LGBT-Szene stammen, und dass sie dennoch bereit sind, ihre Zeit für "unsere" Sache und ihre FreundInnen zu investieren, erscheint uns als habs dabei besonders ehrenswert!

In verschiedener Hinsicht könnte sich "die" LGBT-Community durch Stop Murder Music Bern daran erinnert fühlen, einst selbst eine politisch geschlossenere LGBT-Bewegung gewesen zu sein, der "die" heutige Community viel zu verdanken hat. Darum wollen wir auf ein paar Punkte hinweisen:


Die Aktiven von Stop Murder Music Bern...

  • tragen dazu bei, zum Thema Homophobie in der Musik/ dem Musikbusiness aufzuklären und das Thema zugleich in die Öffentlichkeit zu rücken;
  • helfen, Homophobie in einem grösseren, gesellschafts- und kulturkritischen Zusammenhang zu sehen, indem sie z.B. Strukturparallelen zu Rassismus, Sexismus oder Antisemitismus nicht ausklammern;
  • verweisen ("uns") damit darauf, dass auch die LGBT-Bewegung in Emanzipation nicht nur ihre Wurzeln hat, sondern darin unverändert ein gesellschaftspolitischer Dreh- und Angelpunkt liegt, den es nicht nur auf sexuelle Orientierung zu beziehen gilt;
  • sind (auch) motiviert vom Moment internationaler Solidarität, dem letztlich der LGBT-Bewegung auch heute eine nicht zu unterschätzende Bedeutung beizumessen ist;
  • sind bewegt von Wut sowie dem Glauben und der Überzeugung an die Möglichkeit einer besseren, gerechteren Welt, in der Menschen vorurteilsfrei und voller Respekt miteinander leben können;
  • sind in ihrem Hinterfragen freilich ein wenig "unbequem", da sie sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden geben; sie wissen auch, dass sich eine bessere Welt nicht von selbst einstellt;
  • tragen zur lokalen wie internationalen Vernetzung verschiedener Gruppen zusammen;


Seit ihrer Gründung vor einem Jahr haben Stop Murder Music Bern ihre Web-Page als Plattform zum Thema ausgebaut und mit dem "Berner Reggae-Manifest April 2008" ihre Anliegen zum Ausdruck gebracht, das bereits von verschiedenen Gruppen, Institutinen oder auch Einzelpersonen unterzeichnet wurde. SMM-B nahm an etlichen Musik,- Informations- und Podienveranstaltungen teil oder hat diese selbst organisiert und durchgeführt. Im Zusammenhang mit den für November 2008 für Basel und Lausanne geplanten Auftritten des religiös-fundamentalistisch-homophoben Reagge-Sängers Capleton trug SMM-B wesentlich dazu bei, dass das Konzert von der Veranstalterin in Basel abgesagt wurde und in Lausanne sich darüber eine breite Debatte entfachte. Dies gelang SMM-B insbesondere durch einen detaillierten und aufwendig recherchierten Nachweis, dass Capleton im Dezember 2007 den von ihm unterzeichneten Reggae-Compassionate-Act gebrochen hat, indem er dort aufgerufen hat, dass Schwule sterben sollen. 

Alleine anlässlich des Capleton-Konzertes wurde nicht nur in Basel und Lausanne das Thema Homophobie (in der Musik) öffentlich diskutiert (und auch in die Verwaltung und Politik getragen), es war auch in etlichen Internetforen, in Frankreich (Absagen in Toulouse, Kontroversen bis hin zu gerichtlichen Verfahren in Grenoble) oder in Deutschland (Demonstrationen unter Beteiligung eines breiten Parteienspektrums in Wuppertal) Thema.

Mehr Infos zu den Aktivitäten und Zielsetzungen von SMM-B:
www.stopmurdermusic.ch/reitschule/stopmurdermusic/index2.html
(Web-Page, rechte rote Spalte und Infoblatt)



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> das Revival von "habs à table"!

Vor einigen Jahren noch regelmässig, gibt´s ein Revival des habs-à-table!

habs-à-table?
Ein lieber Mensch lädt zum Essen ein und bekocht seine Gäste...

Wer da kommt?
Alle, die Lust darauf haben, die vielleicht neu in der Stadt sind, die Leute kennen lernen möchten, sich gut unterhalten, Bekanntschaften schliessen und gemeinsam ein paar nette Stunden verbringen wollen... In der Regel kennen sich schon manche, doch niemand bleibt ausgeschlossen, gerade spannend machens die, die noch nie dabei waren! :-)

Wie funktionierts?
Der Gastgeber legt das Datum fest, teilt es uns mit und los kanns gehen!
Die Anmeldungen laufen über den Gastgeber direkt, der für sich entscheiden muss, wieviele Gäste bei ihm Platz haben und wieviele er bekochen kann. Allen, die sich angemeldet haben wird Bescheid gegeben, ob noch Platz ist. 

In der Regel bringen die Gäste nur sich und gute Laune mit, um das kulinarische Wohl wird gesorgt. Dass das nicht zu kurz kommt, gibt´s einen Selbstkostenbeitrag, der so ca. CHF 30.- beträgt. Bitte angeben, ob Allesesser oder sonstwelche Einschränkungen

habs-à-table steht Mitgliedern wie Nichtmitgliedern gleichermassen offen!


Lust Gastgeber zu sein? Dann melde Dich einfach rechtzeitig vor einem geplanten Termin bei uns!

das nächste Ma(h)l am 17. Mai!

es lädt zu sich: Patrik Frei
in die Brombacherstr. 33 im Matthäusquartier, 4057 Basel

bitte telefonisch anmelden, unter der: 061 681 78 26  



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> habs-fels-Partnermitgliedschaft

Dieses Jahr haben habs und fels beschlossen, eine gegenseitige Partnermitgliedschaft einzugehen.

fels, das sind die "Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen". In der Überzeugung, dass Eltern und Angehörige in ihrem eigenen Umfeld andere Ansprechgruppen kontaktieren und mit ihnen anders kommunizieren können, als Schwule und Lesben selbst, haben engagierte Eltern Ende 1997 den Verein fels gegründet. Einer der fels-Leitsprüche "Sie lieben anders, wir lieben sie genau so!"

Zur gegenseitigen Mitgliedschaft bewogen hat uns vor allem, dass wir am "selben Strick ziehen" und die bisherigen guten Kontakte zur fels auf diesem Wege unterstreichen wollen. In Basel hat dazu bisher schon Hanni Müller von der fels mit ihrer Mitgliedschaft bei uns beigetragen. Mit ihr zusammen waren wir auch schon gemeinsam aktiv, so zum letztjährigen Coming-Out-Day.

Dieses Jahr gewann das Schulprojekt GLL, hinter dem auch die fels steht, den Stonewall-Award am CSD in Zürich.  

fels ist neben der ILGA, PINK CROSS und der Aids-Hilfe Schweiz der vierte Verein, dem die habs als Kollektivmitglied verbunden ist.

mehr Infos zur fels:
www.fels-eltern.ch

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> 17.11.08: Podium mit Lambda-Aktivisten, Untern. Mitte

Christian Hörack interviewt Aykan Safoğlu von Lambda-Istanbul

Unternehmen Mitte, Montag, 17.11. 20.00Uhr, im Salon, 1.OG

lambda-flyer-klein Plakat als pdf, 260kB

Verbot von Lambda-Istanbul nicht hinnehmbar

Im Mai diesen Jahres wurde mit Lambda-Istanbul der bedeutendste türkische Verein für Menschenrechte von Homo-, Bi- und Transsexuellen verboten. Das Verbot löste internationale Proteste aus. Während den „Culturescapes Türkei“ greifen wir das Thema auf und laden den Lambda-Aktivisten Aykan Safoğlu nach Basel ein.

Am 29. Mai hat ein Zivilgericht im Istanbuler Stadtteil Beyoğlu die Lesben- und Schwulen-Organisation Lambda-Istanbul verboten. Angeblich verstossen die Ziele von Lambda-Istanbul „gegen das Gesetz und die Moral“. Der Verein verstosse gegen das Verfassungsgebot zum Schutz der Familie und gegen die „Moral“, auch sei der Name „Lambda“ nicht türkisch.

Dieser haarsträubenden Argumentation folgte das Gericht. Das Urteil ist skandalös und mit einem EU-Beitritt der Türkei unvereinbar. Mit dem Verbot verstossen türkische Behörden und Gerichte gegen die Europäische Menschenrechtskonvention, insbesondere gegen demokratische Prinzipien wie Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit. Bereits im Sommer äusserte sich der Europarat „zutiefst beunruhigt" über das Verbot einer der beiden grossen türkischen Lesben- und Schwulen-Organisationen. Lambda-Istanbul will das Verbot notfalls bis vor den Europäischen Menschenrechtsgerichtshof in Straßburg ziehen.

Aykan Safoğlu, langjähriger Aktivist von Lambda-Istanbul, wird zeitgleich zu den „Culturescapes Türkei“ über die gegenwärtige Situation in Istanbul und in der Türkei berichten. Im Fokus werden Staat, Justiz und Militär sowie die Arbeit von Lambda-Istanbul und anderer Organisationen stehen. Aykan Safoğlu (*1984) ist Künstler, lebt und arbeitet momentan in Berlin.

Bereits im Sommer hat sich die habs mit einer Unterschriftenaktion an den türkischen Botschafter in Bern gewandt. Über dessen Rückmeldung wird berichtet werden.

Podiumsinterview mit Lambda-Istanbul
Montag, 17.11.08
20 Uhr
Basel
Unternehmen Mitte, Gerbergasse 30, „Salon“ (1. OG)

www.lambdaistanbul.org
hier zu den englischen Seiten von Lambda-Istanbul 


Reaktionen zum gerichtlichen Verbot

4.11.08: Pressemitteilung Lambda-Istanbul zum Verhandlungstermin am 25.11.08

hier gehts zu den Begründungen des Gerichts vom 29.05.2008

hier gehts zu Lambda-Umfrageergebnissen von LGB in der Türkei (in englisch)
(und hier in deutsch)

Fazit des Gerichts am 29.5.2008: 
For the reasons mentioned above, the court rules:

1. In favour of the plaintiff, and that Lambda Istanbul Lesbian, Gay, Bisexual, Transvestite, Transsexual Men and Women Solidarity Association shall be ANNULLED based on Article 17 of the Law on Associations no. 5253 and Article 60/2 of the Civil Code.
(...) May 29th, 2008.

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> Coming-out-Day '08: "Wie LesBiGayfriendly bist Du?"

Die COD-Aktion mit HalloWelt!

lesbigayfriendly Ansicht Plakate, pdf, 120kB

Jährlich wird am 11.Oktober mit dem Coming-out-Day darauf aufmerksam gemacht, dass neben der Heterosexualität noch weitere, gleichwertige Formen der sexuellen Orientierung bestehen. Daher wird dieser Tag seit 20 Jahren weltweit zum Anlass genommen, für das Coming-out von Lesben, Schwulen, Bi- oder Transsexuellen zu werben.

Je aufgeschlossener sich die Gesellschaft gegenüber Homo-, oder Bisexuellen zeigt, desto leichter wird das Coming-out. Für Jugendliche ist eine offene und tolerante Stimmung gerade an Schulen oder Jugendeinrichtungen besonders wichtig. Daher haben wir gemeinsam mit der Schülerorganisation HalloWelt! im Frühjahr eine Plakataktion initiiert. Pünktlich zum COD werden nun heterosexuelle Jugendliche mit der Frage „Wie LesBiGayfriendly bist Du?“ angesprochen. Auf dem Plakat sind dabei Schülerinnen oder Schüler in einer typischen Situation nach dem Sportunterricht in der Dusche zu sehen. Wer lesbisch bzw. schwul ist, wird dabei nicht sichtbar, da dies für alle anderen okay ist.

„Ob Umkleide oder Dusche – mit der Aktion soll bewusst ein heikler Berührungspunkt thematisiert werden, an dem sich echte Akzeptanz zeigt“, so Ruben Ott, Präsident von HalloWelt! „Dabei geht es eben gerade nicht um Sex“ meint Axel Schubert, Sprecher der habs, „sondern um die Selbstverständlichkeit eines Zusammenlebens im Alltag, ohne Sticheleien oder unterschwellig abfällige Bemerkungen.“ Unterstützt wird die Aktion durch die Union der Schülerorganisationen CH/FL (USO), die selber zwar keine LGBT-Organisation ist, aber um die Bedeutung des Themas weiss.

Nach den Herbstferien wenden wir uns direkt an Schulen, Schülerorganisationen und Jugendtreffs, von der habs aus in Basel-Stadt und dem Baselbiet, von HalloWelt! aus in der gesamten Deutschschweiz. 


Mitmachen!

SchülerInnen, die gerne selbst dafür sorgen, dass Plakate in ihren Schulen aufgehängt werden, können sich auch direkt an HalloWelt! oder uns wenden.


Ablauf BS, BL

  • Anfang Oktober: Informationen zur Aktion im Netz;
  • 11.10.: Coming-out-Day, öfftl. Orientierung zum Projekt. Möglichkeit der direkten Anfrage zum Mitmachen durch SchülernInnen;
  • nach Herbstferien in Woche 42: Versand Plakate an Schulen/ Jugendclubs; 
  • möglicher Aushang ab ca. Woche 43


weitere Angebote:

der Verein HalloWelt! mit Infos zum Coming-Out, einem „Akzeptanz-Test“ für Heteros...
www.hallowelt.ch

die habs mit dem
Beratungstelefon (0848 80 50 80, Mo-Fr, 19-21h) mit persönlicher Beratung

hier gehts zur nationalen Coming-Out-Day-Seite:
www.comingoutday.ch


Coming-Out-Gruppen?
Wie in anderen grösseren Städten gibt's auch in Basel keine eigene Coming-Out-Jugendgruppe mehr. Hast Du Lust eine ins Leben zu rufen? Dann melde Dich einfach bei uns. > info (at) habs.ch
Für Bisexuelle, schwule Väter und verheiratete Schwule hat die habs ein eigenes Angebot mit verschiedenen Selbsthilfegruppen.


Download Plakatmotive und Pressemitteilung zur Aktion 
(zum 11.10.08)
Download Communiqué, pdf, 1.5MB
Download Plaktamotive und Communiqué, zip, 15.7MB


Dank an HalloWelt!

Euch allen von HalloWelt! einen riesen Dank fürs "Machen"dieser Aktion!

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> Unser Protest gegen Capleton in der Kaserne!

Ueberblick:

News:
01.11.2008: Capleton verletzt RCA
04.11.2008: Konzert wird abgesagt - Aufruf an die Fangemeinde - press releases
06.11.2008: Capleton nicht dialogbereit - jedoch Gespraech mit seiner Managerin

Offene Briefe:
22.09.: erster offener Brief der habs an die Kaserne Basel

03.10.: Antwort: offener Brief der Kaserne Basel 
21.10.: zweiter offener Brief an die Kaserne Basel

03.11.: offener Brief an Capleton

Veranstaltungen:
23.10.: Vortrag und Diskussion mit stopmurdermusic im Hirscheneck
03.11.: Podiumsdiskussion im Unternehmen Mitte

Positionen im Nachgang:
Magazine-360° und die Positionen von StopMurderMusic-Bern, Tjenbé Rèd! und habs

Leserbrief der habs zum Artikel im display und Dialoge der habs

22.9.08:

Erster Offener Brief vom 22.9. gegen den Auftritt von Capleton am 6.11.

Aus der Presse haben wir vernommen, dass mit Capleton ein homophober jamaikanischer Reggae-Sänger in der Kaserne auftreten soll. Anlässlich des Konzerts am 6.11.08 richten wir uns von der habs aus mit einem offenen Brief an die Direktion und musikalische Leitung der Kaserne.

Mit dem Auftritt erklären wir uns nicht einverstanden und fordern die Absage des Konzerts!

capleton:NO!


unsere Positionen:

  • Keine Gewalt und kein Aufruf zu Gewalt! Keine Gewalt gegen LGBT (Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender), keine Homophobie und kein Heterosexismus!
  • Keine Akzeptanz der Schwulen-Hetze in Jamaika! Keine Akzeptanz von homophober Gewalt, nirgendwo!
  • Keine Plattform für Sänger wie Capleton, der Texte verfasste, in denen zu Schwulenmord aufgerufen wird!
  • Kein bequemes Vergessen! Kein simples Reinwaschen von massgeblicher Verantwortung durch eine blosse Unterschrift! Der "Reggae Compassionate Act" ist nicht genug!
  • Keine kulturellen Relativierungen von fundamentalen Menschenrechten!
  • Keine Relativierung des Leides der Opfer durch Entschuldigungen ihrer Peiniger.
  • Kein religiöser Fundamentalismus, wo dieser in die Gesellschaft dringt! Bleibt Glaube nicht privat, ist auch die Verantwortung für sein Wirken zu tragen!
  • Für eine Verbesserung der unhaltbaren homophoben Zustände in Jamaika und überall!
  • Für die Absage aller Capleton-Konzerte, solange er sich in Jamaika nicht engagiert dafür einsetzt, dass von ihm Mitverschuldetes wieder gut gemacht wird! Die Schuld wie Bringschuld liegt bei Capleton!
  • Für eine Welt in friedvollem Miteinander, gleich welcher sexuellen Orientierung!


Hier gehts zum Offenen Brief (pdf, 168kB). Darin werden die Positionen weiter ausgeführt.

Auf dem laufenden bleiben? einfach den habs-E-mail-Newsletter bestellen: 
> info (at) habs.ch

Mitunterzeichnerin:
> die UNTRAGBAR

hier die links zu den Quellenangaben im Brief:
http://www.reitschule.ch/reitschule/stopmurdermusic/index2.html
http://www.ila-web.de/artikel/278jamaicareggae.htm
http://en.wikipedia.org/wiki/LGBT_rights_in_Jamaica
http://www.youtube.com/watch?v=UZZFp-MzD-A&feature=related
http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2000/06/30/a0102
http://www.soulrebels.org/dancehall.htm
http://www.soulrebels.org/dancehall/f_apology.htm
http://www.soulrebels.org/dancehall/w_compassionate_005.htm

da ein taz-link leider verwechselt wurde, ist hier noch der ursprünglich vorgesehene zur Situation von LGBT in Jamaika:
http://www.taz.de/4/reise/specials/lesben-schwule/artikelseite/1/homophobie-als-ansteckende-krankheit/


als habs und zischbar haben wir auch das Berner stopmurdermusic-Manifest unterzeichnet:
> www.stopmurdermusic.ch



28.9.08:   

Als habs sprechen wir uns entschieden gegen die Veranstaltung aus. Wir wollen zugleich dazu aufrufen, bei allem Protest die Gründe des Protestes ins Zentrum zu stellen! 

Das Konzert ist ein Affront der Kaserne gegen alle, die Homophobie schon mal am eigenen Leib erfahren haben oder unter von Homophobie latent oder offen geprägten gesellschaftlichen Umständen leiden. Damit ist das Konzert selbst ein Akt sozialer Gewalt, gleich wie die Erwartung, es unwidersprochen zu tolerieren. 

Wir rufen dabei entschieden dazu auf, nur solche Widerstandsformen zu wählen, die einen Dialog weiterhin offen halten und ihn zum Ziel haben. 

Wir rufen dazu auf, dass auch die in Basel vorhandenen homophoben Repressionen des Alltags für jene begreifbar werden, die diese nicht spüren oder fühlen.So wichtig ein Anit-Diskriminierungsgesetz ( Infos hierzu von PinkCross) in der Schweiz unverändert bleibt, so wenig könnte damit der Alltag erfasst werden, an Schulen, beim Hände-Halten und dem Kuss auf der Strasse... 

Wir rufen für das weltweite Recht der repressionslosen Möglichkeit der sexuellen Selbstbestimmung auf!


Im Netz weitere Positionen von der habs und anderen: 

habs-interview auf baz-online:
http://bazonline.ch/basel/stadt/Vorwurf-der-Homophobie/story/20315859

Diskussionen:
http://ch.indymedia.org/de/2008/09/63186.shtml
http://switzerland.indymedia.org/frmix/2008/09/63186.shtml

http://www.aightgenossen.ch/showthread.php?p=15396342#post15396342
(Inhalte des threads auf der Seite teilweise zensiert, da Schwulenverbrennen begrüsst wurde)

http://grenzblog.twoday.net/20080917/
http://www.bitxidenda.ch/?p=377
http://www.queer.de/schlagwort.php?schlagwort=Homophobe%20Reggae-S%E4nger

wie andernorts homophobe Repression und Gewalt aus der Wahrnehmung gestrichen werden soll - aktuell in Berlin: 
http://www.queer.de/detail.php?article_id=9383



11.10/ 22.10.08:
 
 


Veranstaltung mit Tom Locher, stopmurdermusic, Bern, am 23.10.08

Vortrag und Diskussion zu den Themen:
** homophobic subculture + dancehall-scene: ein Blick nach Jamaika und Europa
** Was lief in der Schweiz in den letzten Jahren? Wie wurde die Thematik diskutiert/ nicht diskutiert?

Donnerstag, 23.10.
Ort: Keller des Restaurant Hirscheneck,
Lindenberg 23,
Zeit: 19:30

eine Veranstaltung von habs, zischbar, untragbar, arcados und hirscheneck
www.stopmurdermusic.ch


Podiumsdiskussion am Montag, 3.11., 19:30Uhr, im Unternehmen Mitte



Podiumsveranstaltung
** Schwulenhetze, Homophobie und öffentliche Verantwortung

Teilnehmende:
** Laurence Desarzens, Kaserne Basel (musikalische Leiterin)
** Tom Locher, stopmurdermusic, Bern
** Marc Flückiger, Justizdepartement BS (Leiter der Abteilung Jugend, Familie und Prävention)
** Moël Volken, Pink Cross, Bern (Geschäftsführer)
** Michael Koechlin, Erziehungsdepartement BS (Leiter Ressort Kultur)
** Axel Schubert, habs (Sprecher)
** Moderation: Frank Lorenz (Journalist, Theologe, Kommunikationsexperte)


Montag, 3.11.
Ort: Unternehmen Mitte
Gerbergasse 30, Basel
Zeit: 19:30
Eintritt frei

podium 3.11.

download Plakat als pdf (1.3MB), als jpg (1MB)


Spenden? Da wir alles ehrenamtlich machen und hauptsächlich mitgliederfinanziert sind, freuen wir uns über jede Spende. habs, 4001 Basel, Postkonto 40-36321-7. Vielen Dank!


Zweiter offener Brief an die Kaserne (21.10.2008)

Mit einem offenen Brief wandten wir uns im September an die Kaserne. Da wir uns mit deren Antwort in keinster Weise zufrieden geben können, wenden wir uns erneut mit einem offenen Brief an die Kaserne Basel. 

Hier gehts zum offenen Brief der Kaserne (pdf, 56kB)

Hier gehts zu unserem zweiten offenen Brief der habs an die Kaserne (pdf, 212kB)

Im Folgenden die Links zu den Quellen des Briefes: 
http://seekingasylum.bravehost.com/origins/jamaica/lyrics.html
http://www.outlooks.ca/site_images/issues  >april'08
http://www.taz.de/index.php?id=archivseite&dig=2000/06/30/a0102
http://www.taz.de/4/reise/specials/lesben-schwule/artikelseite/1/homophobie-als-ansteckende-krankheit/
http://www.reitschule.ch/reitschule/stopmurdermusic/Videos/Battyman(S.K.AmosTeachers%20TV).mov.qt
http://www.soulrebels.org/dancehall/f_apology.htm
http://www.soulrebels.org/dancehall/f_apology.htm
http://www.soulrebels.org/dancehall/u_lyrics_keep1.htm
http://www.chiemsee-reggae.de
http://www.gay.ch/family/sizzla_rotefabrik.html
http://www.youtube.com/watch?v=FDhZNU-A_A0&feature=related


Als habs erheben wir darin verschiedene Forderungen:


vom Publikum fordern wir:

Seid Euch bewusst, wer mit Capleton unterstützt wird: Ein Sänger, in dessen Songs Menschen
erniedrigt und entwürdigt werden, und der Mitschuld an den homophoben Zuständen in
Jamaika trägt, wo Schwule verfolgt, gehetzt und abgeschlachtet werden und ihnen z.T. nichts
anderes als die Flucht ins Exil bleibt.

Clifton George Bailey III (alias Capleton) sollte bedenken:

Glaube ist stets eine persönliche Überzeugung. Auch in anderen Überzeugungen kann die
Wahrheit liegen. Es ist unfair, Menschen durch Mordaufrufe oder Erniedrigungen von einer
Diskussion um die richtige Wahrheit auszuschliessen.
Angesichts der eigenen Mitschuld an der homophoben Grundstimmung in Jamaika ist es im
Sinne des „Reggae Compassionate Act“ nötig, aktiv zur Toleranz gegenüber Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen, Nicht-Bibelgläubigen etc. aufzurufen. Schwulsein ist keine persönliche Überzeugung, sondern eine der gegebenen und möglichen sexuellen Orientierungen.
Das Recht, das Schwulsein in Jamaika bei Strafe verbietet, wurzelt im kolonialen Recht. Wer
an solchen Verboten festhält, stützt damit dieses alte, oft freiheitsraubende Recht.

von der Kaserne fordern wir:

Die Kaserne soll keine Plattform für SängerInnen sein, die offen homophob sind oder ihrer
Schuld an Homophobie nicht ausreichend Rechnung tragen! Homophobie ist kein schnell zu
vergessendes Kavaliersdelikt, Homophobie richtet Menschen zu Grunde!
Bei der Programmgestaltung sind ethische Aspekte gebührend zu berücksichtigen!

von Basel fordern wir:
Lasst uns jegliche homophoben Strömungen zurückweisen. Keine öffentlichen Mittel für
homophobe SängerInnen! Lasst uns an einer Welt eines friedvollen Miteinanders arbeiten,
gleich welcher sexuellen Orientierung!

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!! Capleton bricht Reggae-Compassionate-Act !!

01.11.2008:
Nachforschungen von stopmurdermusic, Bern ergaben, dass Capleton am 25.12.2007 den von ihm unterzeichneten Reggae-Compassionate-Act gebrochen hat.

An der 8. GT Taylor's Christmas Reggae Extravaganza in Black River JAM vom 25.12.07 traten Sizzla - der heute nicht mehr in den Schengenraum einreisen darf - und Capleton gemeinsam auf. Kaum auf der Bühne skandierte Capleton auch schon "bun battyboy and sodomite“ und fuhr in ähnlichem Stil weiter. Das Beweis-Video endet mit einem deutlichen Schluss-Statement von Capleton: "Battyman fi dead di yuth em right bout that". 

"Schwule sollen sterben und die Jugendlichen liegen richtig damit": Damit ist auch keine metaphorisch-religiöse Ausrede mehr möglich, der sich Capleton (der 'Prophet') sonst so gerne als Ausrede bedient, wenn er zum "Schwulenverbrennen" aufruft. Schlimmer noch: Capleton instrumentalisiert die Jugendlichen doppelt: einerseits zieht er Legitimation für seine eigenen Mordaufrufe aus dem ethischen Fehlverhalten jener Jugendlicher, die homopob sind, andererseits ruft er sie mit seiner prophetischen Stimme dazu auf, gerade so weiterzumachen um solchen wie ihm damit als Handlanger zu dienen. (Da der Aufruf "Schwule sollen sterben" (oder auch: "Schwule solen tot sein") im Kontext Jamaikas - wo Schwulenmorde an der Tagesordnung sind -  kaum im Sinne eines natülichen Todes von Schwulen verstanden werden kann, verbirgt sich dahinter indirekt die Aufforderung, Schwule umzubringen.)

Der gesamte Auftritt am 25.12.2007 war von "Bun Battyman" oder "Bun Battyboy" durchzogen. Wären diese Aufrufe - so politisch Fehl am Platze sie ohnehin sind (!) - tatsächlich metaphorisch gedacht, so zeigt sich ihr wahrer Kern spätestens mit der abschliessenden Aufforderung, dass Schwule sterben sollen. Damit meinen auch alle "bun battyboy": Schwule seien zu verbrennen, ohne metaphorische Schnickschnack-Ausreden.

Liebe Kaserne, liebe Geldgeber der Kaserne: So einen Sänger wollen wir nicht in Basel!


Details zum Nachweis, sowie die Videos auf der Web-Page von stopmurdermusic

Nachweise als pdf mit den Belegen. (Dokument von stopmurdermusic, Bern, pdf, 124kB)

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Offener Brief an Capleton / Open Letter to Capleton

03.11.2008:
Die habs wendet sich mit einem offenen Brief an Capleton und nennt darin die Bedingungen fuer einen Auftritt.

Eine Absageforderung könnte solange unverständlich bleiben, solange unsere Gründe nicht nachvollziehbar wären. Dass auch der "Prophet" sich mit unseren Argumenten auseinandersetzen kann, erhält er heute einen offenen Brief von uns. 

Trotz des Verstosses gegen den Reggae Compassionate Act, den wir ja ohnehin als nicht zureichend empfinden und darum auch nicht zum alleinigen Massatb machen (!), ist ein Auftritt nicht ausgeschlossen - wenn denn die Bedingungen von ihm erfüllt werden, die wir am Ende des Briefes formulieren: 

"Als Bedingung für einen Auftritt in Basel fordern wir darum, dass Sie uns zuvor glaubhaft versichern, die Gelegenheit zu nutzen, um sich für Ihre früheren Aussagen gegen Lesben, Schwule, Bi- und Transsexuelle öffentlich zu entschuldigen und sie zurück zu nehmen! In Bezug auf Ihre Schuld fordern wir zudem, dass Sie von nun an Ihre Bekanntheit nutzen, um die Rechte von Schwulen, Lesben, Bi- und Transsexuellen auszusprechen."

November, 3rd 2008:
Open Letter to Caleton with the following prerequisites for a concert in Basel

"As a necessary prerequisite for the performance of a concert in Basel, we therefore demand that you make a genuine promise to us that you will use the occasion to publically apologize and take back your previous bigoted comments against gays, lesbians, bi- and transsexuals. With regard to your blame we also demand that you from this day onward use your fame to actively communicate the rights of gay, lesbian, bi- and transsexual people."

deutsch-englischer offener Brief an Capleton (pdf, 144kB)
open letter to Capleton (english/ german) (pdf, 144kB)

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Absage des Konzertes - Aufruf an die Fangemeinde - Press releases

04.11.2008:
Appell an die Fangemeinde

An die Fangemeinde, die über die Absage verständlicherweise enttäuscht sein wird, richten wir den Appell, sich per E-mail direkt an Capleton zu wenden. „Sagt ihm, dass ihr Euch auf das Konzert gefreut habt, sagt ihm, dass ihr es nicht versteht, warum er erneut zum Schwulenhass aufgerufen hat und macht ihm klar, dass homophobe Parolen fuer die Musik, die ihr hoeren wollt, nicht erforderlich sind!“

Als Fangemeinde habt ihr diesbezüglich ein gewichtiges Wort! Wohl gewichtiger, als es eine Homosexuellenorganisation gegenüber Capleton ja haben kann. „Gebt eurem Wort eine Stimme, indem ihr es an Capleton richtet“, vor allem da wir wissen, dass ihr hier in der Schweiz zum allergrössten Teil eben nicht homophob seid und dem ONE LOVE! zum Thema Homophobie näher seid, als Capleton. 

E-mail: info@capletonmusic.com

Pressemitteilung vom 4.11.08 (pdf, 68kB)


Dank an die Kaserne: 
Die habs dankt der Kaserne dafür, dass sie diesen folgerichtigen Schritt getan hat! Mit ihm wird letztlich vor allem der Reggae Compassinoate Act in seiner Bedeutung unterstrichen und das unmissverständliche Zeichen gesetzt, dass sich homophobe Gewaltaufrufe nicht zu schnellem Vergessen eignen! Unser Respekt und unser Dank für dieses Worthalten!   


Press-release, Nov 5th 2008 (pdf, 84kB)

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Capleton nicht dialogbereit - jedoch Gespraech mit seiner Managerin

06.11.2008:
Notizen zu einem Gespräch zwischen Capletons Managerin (Claudette Kemp) und der
habs (Axel Schubert) am 6.11.08, dem Tag des abgesagten Capleton-Konzerts in der Kaserne. (pdf, 204kB)

Darin mehr über die Unschlüssigkeiten in ihrer Arguementation, zu Rassismusvorwürfen, dass sie durch die habs hinsichtlich ihrem Verständnis, was Schwulsein sei, umerzogen wurde und dass demnach nicht schlimmes daran sei, öffentlich auszusprechen, dass auch Homosexuelle ein Recht auf psychische und physische Integrität haben.

Über das Gespräch berichtete Kemp ihrer Crew. Leider war bis ins Frühjahr 2009 nicht herauszufinden, ob auch Capleton die "re-education" von ihr teilen konnte. Im Dezember wurde Caludette Kemp anlässlich der Demo in Wuppertal vor dem Capleton-Konzert interviewt, hier der You-Tube-Film zum Interview in Wuppertal.

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Magazine-360° und die Positionen von SMM-B, Tjenbé Rèd! und habs

In der Ausgabe des 360°-Magazins vom Dezember 2008 hat Arnaud Gallay über das Thema geschrieben; Grundlage war die Befragung verschiedener Gruppen und Personen zum Thema. Hier gehts zum Artikel und zu den Positionen von StopMurderMusic Bern, Tjenbé Rèd! und uns:

Artikel in der Ausgabe vom 7.12.2008 von 360°

Die Positionen von stopmurdermusic Bern

Die Positionen von Tjenbé Rèd!, Frankreich (pdf, 140kB)

Unsere habs-Positionen (pdf, 136kB)

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Leserbrief der habs zu einem Artikel im display und Dialoge der habs

leserbrief zu display
In der Dezember-Januar-Ausgabe des display wurde ebenso zum Thema berichtet. Dabei war nicht die politische Dimension Thema, sondern dass die Basler Szene im Streit wegen Capleton liegt.
Hintergrund war (auch) eine Medienmitteilung von Johannes Sieber (Gaybasel.ch), in der sich dieser vom Vorgehen der habs distanziert, da dieses nicht seinen Vorstellungen eines konstruktiven Dialogs entspräche. Da wir im display als "kompromisslos" dargestellt wurden, als jubilierend und indirekt auch verantwortlich für die Absage der von J. SIeber mitgeplanten Gesprächsrunde im Nachgang des Konzerts und da wir mit der nicht treffenden Frage "Konzert absagen oder Dialog suchen" in die Ecke von Nicht-am-Dialog-Bereiten gestellt wurden , sahen wir uns veranlasst, einen Leserbrief zu verfassen. 
Dieser wurde vom display leider nicht veröffentlicht. Eine Rubrik für Leserzuschriften besteht nicht (mehr), v.a. hat unsere E-mail die Redaktion jedoch wohl nicht erreicht... Darum gibts ihn hier: (leserbrief der habs, pdf, 92kB)

Dialoge der habs
Nach der Absage des Konzerts haben wir als habs allen, die sich bei uns gemeldet haben und über die Absage verärgert waren - so namentlich Reggae-Fans - unsere Position im direkten Dialog verdeutlicht, ob im schriftlichen Austausch oder in persönlichen Gesprächen. Dabei konnten wir durchaus plausibel machen, dass internationale Solidarität einen Stellenwert haben kann, der über lokale Interessen von Reggae-Fans hinauszugehen vermag.


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> Wir sind alle schwul:

Die Doppelnummer  "Das Magazin" Nr. 28 und 29 vom Juli 2008 titelte: "Wir sind alle schwul". Von einem eingereichten Leserbrief der habs wurde nur ein Teil online gestellt, womit eineseits vom Zynismus verloren ging, andererseits die Kritik an der Nummer selbst:

„Dank fürs Doppelheft mit den schmeichelnden Artikeln voll unterhaltsamer Trivialität und „schwuler Kultur“. Mit aller Ironie poliert und reproduziert das Magazin diese Oberfläche der Gay-Culture. Doch müssen Minderheiten zur Abgrenzung gegenüber Majoritäten nicht stigmatisiert werden – auch nicht positiv. Dies kann auch ins Negative umschlagen: religiös-simplifizierende Forderungen wie solche von Familienlobbyisten und Schwulenheilern stehen im Raum. Gegenüber offen- oder latent-gesellschaftlichen homophoben Strömungen gilt es unverändert Rechte zu sichern, Diskriminierung aufgrund sexueller Orientierung bleibt zurückzuweisen – ohne Frage ob kultureller Toleranz.“

weitere Positionen - darunter haaresträubende - unter:
http://dasmagazin.ch/index.php/das-leben-der-anderen/

Hier gehts zum gesamten Leserbrief (pdf, 140kB), mit dem eine kritische Position zur Gay-Culture eingenommen wird, in der sich nicht zuletzt Fashion- und Culture-Industries widerspiegeln. 

In diesem Sinne - Queerness wagen! 

http://en.wikipedia.org/wiki/Fashion 
http://en.wikipedia.org/wiki/Culture_industry

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> erweitertes Angebot der RainbowLine:

homophobie-flyer

Nach Umfragen von Maneo, dem schwulen Anti-Gewalt-Projekt in Berlin, bleibt homophobe Gewalt zum Grossteil unerkannt. Danach werden 38% der Fälle schwerer Körperverletzung nicht zur Anzeige gebracht, bei Beleidigungen, Drohungen und Nötigungen sind es sogar 88%. Bei der RainbowLine können und sollen ab sofort Fälle homophober Gewalt gemeldet werden. Erst durch Meldungen rückt das Thema ins Bewusstsein!

Wer nicht wagt, bei der Polizei eine Anzeige zu erstatten, soll die Vorfälle mindestens der RainbowLine mitteilen. Die Beraterinnen und Berater können zudem Fachstellen für Gewaltopfer vermitteln, einen Therapeuten suchen oder eine Begleitung für den Gang zur Polizei organisieren.

Bei akuter Gefahr gilt es unverändert, die Polizeinotnummer 117 anzurufen, da die RainbowLine nicht für Notrufe eingerichtet ist. Sollte sich jemand von den BeamtInnen schlecht behandelt fühlen, soll auch dies der RainbowLine oder den Schwulenorganisationen gemeldet werden. Die habs unterhält zum Fahndungsdienst der Basler Polizei eigene Kontakte.

> habs-Seite zum Beratungstelephon und der RainbowLine

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> Unterschriftenaktion der habs:

Ein gerichtliches Verbot der LGB&T-Gruppe Lambda Istanbul ist nicht hinnehmbar! Türkische Behörden und Gerichte verstossen damit gegen die Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten. 

Verschiedene Organisationen rufen daher auf, gegen die Schliessung zu protestieren. Spenden können zudem über die 2007 in Berlin gegründete Hirschfeld-Eddy-Stiftung - Stiftung für die Menschenrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender erfolgen (dort auch Vorlagen für Protestbriefe). 

Am 29. Mai hat ein Zivilgericht im Istanbuler Stadtteil Beyoglu die schwuLesBische Menschenrechtsorganisation Lambda Istanbul verboten. Angeblich verstossen die Ziele von Lambda Istanbul „gegen das Gesetz und die Moral“. Und laut Agenturmeldungen argumentierte der Staatsanwalt vor Gericht, der Verein verstosse gegen das Verfassungsgebot zum Schutz der Familie und gegen die „Moral“, auch sei der Name „Lambda“ nicht türkisch. Dieser haarsträubenden Argumentation folgte das Gericht.

Das Urteil ist skandalös und mit einem EU-Beitritt der Türkei unvereinbar. Lesben, Schwule und Transgender werden in der Türkei immer wieder von Behörden und Justiz schikaniert. So wurde das Büro von Lambda Istanbul erst am 7. April  von der Polizei unter dem Vorwand durchsucht, Lambda fördere die Prostitution. 

Ein Protestschreiben der habs (pdf, 84kB) mit exemplarischen 100 Unterschriften wurde am 12.6.08 dem türkischen Botschafter in Bern zugeschickt. Besten Dank allen UnterzeichnerInnen!

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> luststreifen - queer cinema basel:
Vorverkauf und Verlaengerung!

Die habs hat eine neue Filmgruppe!  Vom 11. bis 14. September '08 zeigen wir im Rahmen des "luststreifen - queer cinema basel" Filme mit schwulem Schwerpunkt.

Am 2.10. beginnt der Vorverkauf in der Zischbar, am 6.9. bei der homoeXtra-Party im Sudhaus, am 9.9. wieder in der Zischbar. Rerservation, Abendkasse, Details, Newsletter:
> www.luststreifen.ch

Das Filmfest geht in Verlängerung, am 5.10. läuft "Suddenly, Last Winter", dafür werden am 14.9. für alle Kurzfilmfans die Kurzfilme wiederholt.Gezeigt wird ein breites Spektrum aktueller Filme. 

Da sich in diesem ersten Jahr noch keine Lesben für die aktive Mitwirkung bei der Programmgestaltung finden konnten,wird dieser Part vom neuen kino im Rahmen des Monatsprogramms des Monats September bestritten. > www.neueskinobasel.ch


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> die habs auf der GayBasel-Party 08 

Am 7. Juni, dem Start der Fussball-EM in Basel, stieg zum zweiten Mal die GayBasel-Party auf dem Schiff. Die habs war mit dabei, mit Infostand, Unterschriftenaktion, einem Special-Drink für unsere Mitglieder an der mobilen und durch das Schiff floatenden Zischbar und einem Vorgeschmack auf das Filmfest im Herbst. Gezeigt wurde zur EM-Eröffnung All Over Brazil von Andrew Ward (2003) sowie Une robe d'été von François Ozon (1996). Zudem hat DJ Angelo von homoeXtra seinen Teil fürs musikalische Einheizen beigetragen.




kurzfilme

Den Organisatoren der Party und allen Mithelfern herzlichen Dank! Mehr Bilder zur Party auf: www.gaybasel.ch 

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> das neue Logo der habs

Auch in Sachen Logo der habs hat sich einiges getan! Einem ganz herzlichen Dank gebührt dafür Roger-Pierre! Nach uns nach werden wir es zum Einsatz bringen, und auch die Web-Page kommt noch dran!

habs-logo

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> neue BI-Gruppe

Neben der Gruppe schwuler Väter und verheirateter Schwuler gibts nun auch eine Gruppe für BI's bei der habs! Regelmässig besteht die Möglichkeit, sich im geschützten Rahmen zu verschiedenen Theman auszutauschen. Diese reichen von Fragen: wo und wie kann ich andere BI's in Basel kennenlernen bis hin zum Thema der doppelten Diskriminierung.

Interresse? Einfach eine E-mail an: bi@habs.ch
Alle Anfragen werden selbstverständlich vertraulich behandelt.

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> Tod der Szene?

Im April-Mai-Heft Schwul in Freiburg der RosaHilfe Freiburg gings um den Tod der Szene. Darin eine Sicht der habs zur Basler Situation auf den Seiten 6 und 7.

http://www.rosahilfefreiburg.de/sif.php#
(auf der web-page unten gehts zum Download des gesamten Hefts, ca. 1.3MB)
(hier als reiner Textauszug, pdf, 92kB)

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> kritische Anmerkungen (II) der habs zur Mission-P

Die "Mission: Possibble" ist vorüber. Nach den ersten drei Monaten (Februar-April) ging mit „Jetzt will ich's wissen!“ die Mission: Possible im Mai in die nächste Runde: die Aids-Hilfen boten im Mai gratis Beratung und Test an, zudem gabs die Regeln, wie mann sich vor einer HIV-Infektion schützen kann. 

Zur Mission: Possible hatten wir uns als habs kritisch geäussert. (1) 

Im Sinne unserer bereits vorgetragenen Kritik, gibts hier noch einige Anmekrkungen, warum wir diese Aktion der Aids-Hilfe Schweiz mit kritischen Augen begleiten: 

Heute ist unter anderem davon auszugehen,

  • dass Aids bei uns in der Schweiz weiterhin ein hauptsächlich schwules Problem ist und die Zahl der Neuinfektionen bei Schwulen in den letzten Jahren stieg,
  • dass rund 50% der HIV-Ansteckungen in der Phase der Primoinfektion erfolgen, (2)
  • dass die Anzahl der Ansteckungen gerade in Partnerschaften hoch ist,
  • dass ca. 25% aller HIV-Positiven nicht wissen, HIV-positiv zu sein. (3)


Ziele der "Mission: Possible" sind: das Aufklären über die Primoinfektion, die Animation, sich testen zu lassen und - solange der HIV-Status des Sexpartners nicht bekannt ist - der Appell an die Safer Sex-Regeln: Bumsen mit Gummi, kein Sperma in den Mund! Vor allem soll durch die dreimonatige Phase konsequenten Safer Sex die (hohe) Übertragungsrate während der Primoinfektion gestoppt oder  minimiert werden. All diese Botschaften der Mission: Possible sind richtig. Auch die „Anleitungen“ für Sex ohne Gummi unter dem Motto „SEX OHNE GUMMI? ABER SICHER!“ sind nicht falsch. Doch sie setzen viel voraus (4) – vielleicht zu viel. Sex sei ohne Gummi sicher, wenn alle beteiligten Sexpartner drei Monate Safer Sex machten, wenn danach alle negativ getestet wurden und im Folgenden Treue herrscht oder ausserhalb der Beziehung nur Safer Sex gemacht wird. Sollten diese Regeln doch mal gebrochen worden sein (z.B. geplatztes Kondom), dann sei dies in der Beziehung sofort zu thematisieren, zudem sind dann die Safer Sex-Regeln wieder einzuhalten.

So weit, so gut? Wer den Vereinbarungsregeln absolut treu sein kann, dem viel Spass!
Wir wollen aber unverändert warnen:

  • dass es gefährlich ist, wenn Sex ohne Gummi (wieder) den Status einer vermeintlichen Selbstverständlichkeit und „Handlungsroutine“ bekommt;
  • dass es dadurch vielen schwerer fallen wird, eine strikte (!) Trennlinie zu ziehen, zwischen dem Einhalten oder Nichteinhalten der (bisherigen) Safer Sex Regeln;
  • dass mit dem Verlagern von Sex-Praktiken (Bumsen immer mit Gummi, Sperma nie in den Mund) in die soziale Ebene der zwischenmenschlichen Vereinbarung (Treue etc.) die Safer-Sex-Regeln an sich verändert werden: Wenn Sex ohne Gummi safe sein soll, dann nur Dank des gegenseitigen Versprechens, Dank der Treue oder Dank des Wortes;
  • dass mit dem vermehrt in der schwulen Welt (wieder) anzutreffenden Ideals einer treu-bürgerlichen Zweisamkeit, ein „Seitensprung“ entsprechend zunehmend tabuisiert sein wird. Und dass deswegen das Appellieren an gegenseitige Treue leichtfertig über idealisierte Beziehungsrealitäten hinweggeht, ganz zu schweigen von jenen kritischen Situationen, die auch in sehr vertrauensvoll geführten Beziehungen vorkommen;
  • dass es freilich auch Beziehungsmodelle und (Sex-) Partnerschaften gibt, die bewusst polygam sind. Mit der Mission: Possible wird der Ansatz, Safer Sex zu vereinbaren auch auf diese erweitert (5). Zu möglichen Konflikten einer Aushandlung in Zweisamkeit stehen hier prinzipiell noch soziale Gruppenzwänge an, die im Falle eines Risikokontakts überwunden werden müssen.


Bist Du als erfolgreich negativ Getesteter reif für die ohne-Gummi-Strategien der Mission: Possible?

  • Hast Du die Erfahrung gemacht, Dich von eigenen/ mit dem Partner gelebten Idealen zu verabschieden, da sich diese im Laufe der Jahre womöglich verändert haben?
  • Bist Du gegenüber deinem/deinen Partner/n absolut und in jeder Beziehung offen und ehrlich?
  • Ist Dir diese Offenheit und Aufrichtigkeit ggf. auch mehr Wert, als Deine Beziehung?


Bist Du Dir bei diesen Fragen irgendwo unsicher? Dann unser Tip für mehr Sicherheit:

  • Mach Safer Sex immer mit!
  • Schütze Dich und Deinen Partner vor Euren eigenen Versprechungen durch's Gummi, und nicht nur durch Worte!
  • Denn unverändert ist die PEP oder Leben mit HIV und Aids  n i c h t  erstrebenswert!


Und dann wünscht auch die habs:
Habt Spass ;-) !


Quellen: 

(1) Anmerkungen der habs zur Mission: Possible vom Februar 2008 (pdf, 68kB)
(2) Link zur Seite der Mission: Possible
(3) Quartalsmail der Aids-Hilfe Schweiz vom 23.4.08
(4) Link zur Mission: Possible, „Sex ohne Gummi? Aber sicher!“
(5) Link zur Mission: Possible: „Ungeschützter Sex mit mehreren Partnern“

Links:

missionP Seite der Aids-Hilfe Schweiz 

Bist-Du-Sicher 
Seite der Aids-Hilfe Schweiz zum Thema schwuler Sex 
 

Fragen zu HIV-Tests auf der Seite der Aids-Hilfe Schweiz

Und hier noch ein Buchtip: 
Micheal Mary, 5 Lügen die Liebe betreffend
 

03.05.08 Axel Schubert, 
Sprecher habs

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> die habs ist 35!

Und das wurde gefeiert! Am 6.11. mit einer Zischbar-Spezial-Party mit freiem Getränk für alle und am 17.11. als HOMOeXtra-Spezial im Sudhaus mit freiem Eintritt für alle Mitglieder. Bilder gibts auch noch!

35er flyer vorn

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> HOMOeXtra

homoextra-banner

HOMOeXtra ist ein habs-Event. Für die aktuellen HOMOeXtra Termine und News, schau vorbei auf: www.homoextra.ch

Alle habs-Mitglieder kommen ermässigt für nur 10.-CHF Eintritt ins Sudhaus!

Im Dezember wird die Partyreihe nach einigen erfolgreichen Jahren das letzte Mal im Sudhaus steigen...

3. Oktober
7. November
5. Dezember ( unsere letzte Party! )

An unserer vorläufig letzten Party am 5.12. präsentieren wir QUEENS OF SPLEENS
mit ihrem Programm "Eine spinnt immer...!"

Die beiden Frauen hatten ihren 1. Auftritt in Basel, am CSD-Dreiland 2003.
Seither haben die beiden Frauen kontinuierlich an ihrer Karriere gearbeitet und sind gern gesehene Künstlerinnen in TV-Shows und gewannen mehrere Kabaretauszeichnungen.

Ticket Vorverkauf: siehe www.homoextra.ch


homoExtra-habs-Geburtstagsparty am 17.11.2007:

 





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> Zischbar

zischi-flyer

Die habs präsentieret: die LesBiSchwule Bar im Herzen von Basel. 
Die Zischdigsbar in der Kaserne Basel

Jeden Dienstag von 19.3o bis 1 Uhr
Kaserne Basel, Klybeckstr. 1b

www.zischbar.ch

Im Winterhalbjahr gibt´s einmal im Monat die Zischbar-Spezial!

Zusätzlich zur Zischbar in den KaBar-Räumen steigt im Rossstall 2 ab 21.00 eine DJ-Bar.

Auch an diesem Zischi- und habs-Event ist der Eintritt frei!

Die Daten bis 2010:

27.4.2010
2.3.2010 um 21.00 Uhr mit Queerplanet
2.2.2010 um 21.00 Uhr mit DJ Mary
22.12.09 um 21.30 Uhr Dj Klangfiber Tulpenblue
17.11.09 um 21.30 Uhr Dj Roj.R Centuries Pop-Ups
27.10.09: DJ High Heels on Speed
22.09.09: DJ Mark Jones

     

Die Zischbar, in etwas reduziertem Betrieb auch während der EM'08 inmitten der Fanzone!

Zischi-EM08

Die letzte Zischi-Spezial im Jahr 2007 mit den  Edlen Schnittchen! www.edleschnittchen.ch 

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> Leserbrief der habs vom 19.11.07

"Homophobe Auslegung" (pdf, 64kB)
Anlass war die Reaktion des Bischofs Kurt Koch auf das Kantonsgerichtsurteil im Fall Sabo (Artikel in der BAZ, insbesondere vom 13.11.o7 und 15.11.o7). Die zum Himmel schreiende Position des Bischofs, Kirchenrecht hätte jenseits aller Rechtsstaatlichkeit zu existieren, sollte im Beitrag der habs bewusst nicht weiter thematisiert werden. Hierzu gab es bereits eine ganze Leserbriefseite. Was uns allerdings in letzter Zeit im Fall Röschenz zu kurz kommt ist die mangelnde Reflexion darüber, welche inhaltlichen Fragen es denn im Wesentlichen waren, die überhaupt Anlass für die Auseinandersetzung Sabo-Koch gaben. Hierzu muss man ein paar Jahre zurück blicken: "Wir brauchen mutige Gemeinden, die suspendierten Priestern – ob sie nun hetero- oder homosexuell sind, allein oder in einer Partnerschaft leben – die Möglichkeit bieten, ihren priesterlichen Dienst in den Pfarrgemeinden wieder aufzunehmen". So äusserte sich Franz Sabo als Priester in Röschenz, in einem Interview mit der Basellandschaftlichen Zeitung (bz) im August 2oo3. Dabei war es ein damals jüngst erschienenes reaktionäres Vatikan-Dokument über gleichgeschlechtliche Partnerschaften, das Anlass für Sabos dezidiert homoliberale Position war: Auch die katholische Kirche sollte endlich andere Lebensformen akzeptieren, wie er gegenüber der bz erklärte: "Die Ehe ist 'eine' Lebensform – es gibt noch andere. Jeder Mensch muss selber entscheiden können, welche Form für ihn die beste ist. Nicht die Lebens-'form' ist gut oder schlecht, sondern 'wie' die Menschen leben. Das hat mit hetero- oder homosexuell nichts zu tun." 

Sabos eigene sexuelle Orientierung ist hierbei (wie auch im Leserbrief) kein Thema - sie ist auch nach seinen Äusserungen 2oo5, er würde seine Sexualität leben und mit einem Freund und einer Freundin zusammenwohnen - offen, und ist dabei erst noch für die von ihm erhobenen Forderungen unwesentlich. 

Wie Koch nun selbst richtig feststellte, wäre allein die totale Trennung von Kirche und Staat ein konsequent gangbarer Weg. Doch selbst als privater Club würde die Kirche noch in die Gesellschaft wirken. Es würden auch immer noch genug Schwule in ihr einen Platz finden - wenn auch in allfälliger Entfremdung von sich selbst. Dabei darf dieser Aspekt der Selbstentfremdung nicht als harmlos oder als einfach zu überwinden abgetan werden: vielmehr prägt er heute quasi alle Felder unseren kulturellen Handelns und Seins. Als gesellschaftliche Realität gilt es, dies vorerst zu akzeptieren (wenn damit auch nicht gut zu heissen). Emanzipation knüpft für uns aber gerade dort an, wo Beiträge geleistet werden, die ein weniger selbstentfremdetes Leben möglich machen. Die Beiträge der katholischen Kirchenobrigkeit zielen diesbezüglich jedoch auf eine Gesellschaft des Tabuisierens von allen anderen ausser lebenslänglich monogamen Hetero-Konstellationen, oder auf ein direktes Verteufeln alltäglicher Alternativen, und tragen damit Leid ins Land. Sie sind jedoch bisher offensichtlich so erfolgreich, dass die Zugeständnisse der Selbstentfremdung beim nur mehr oder minder mündigen oder aber nie in Frage gestellten Eintritt in den Kirchenclub von anderen Benefits glorreich überstrahlt werden und so über die Fratze einer zutiefst diskriminierenden Grundhaltung erfolgreich hinwegblenden. Einer Haltung, in der Menschen zu Spielsteinen der Macht anstatt der herzlichen Begegnung werden, mit der letztlich eigene Identitätsdefizite und zöllabitäre Selbstgängelungen kompensiert werden und bei der wirkliche Spiritualität sowie emotionale Kompetenz auf der Strecke bleiben.  

Mit dem Leserbrief soll in der nur möglichen Kürze eines Leserbriefes erneut auf diese homophobe Dimension des Konflikts verwiesen werden. Axel Schubert 23.11.2007

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> Leserbrief der habs vom 12.10.07

"Verwerfliches Regenbogen-CO2" (jpg, 104kB)
Anlass war ein Artikel in der BAZ (kulturmagazin vom o9.1o.2oo7), der schwules Reisen thematisierte...


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> eine habs-Aktion zum Coming-Out-Day am 11.10.07

"Wir sind mitten unter euch!" Mit diesem Slogan haben wir in einer Aktion vor dem Bahnhof SBB am diesjaehrigen Coming-Out-Day darauf aufmerksam gemacht, dass Schwule und Lesben, Bi- und Transsexuelle inmitten der Gesellschaft leben. Wenngleich es die ab den spaeten 60ern erstarkende Emanzipationsbewegung dieses Jahr zum Recht auf die eingetragene Partnerschaft brachte, liegt die Suizidrate unter homosexuellen Jugendlichen unveraendert viermal hoeher, als unter heterosexuellen. Auch sind psychische Krankheiten, soziale Phobien oder Belastungen mit koerperlichen oder psychosomatischen Symptomen unter Schwulen deutlich haeufiger, als unter heterosexuellen Maennern. Da nicht heterosexuell normiertes Leben offensichtlich nicht in jedem Fall problemlos zu leben ist, richtete sich die Botschaft des diesjaehrigen Coming-Out-Days bewusst an die heterosexuell empfindende Mehrheit. Zusammen mit fels (Freundinnen, Freunde und Eltern von Lesben und Schwulen) haben wir u.a. Flyer verteilt. Dabei ergaben sich spannende Gespräche und nette Begegnungen, mit Jugendlichen, Alten, Aufgeschlossenen und Abgeneigten... 

Hinter dem COD steht eine Fachgruppe von u.a. LOS und Pink Cross.

Mehr auch unter www.comingoutday.ch 






Unterstützung gabs dann auch noch von den rainbowstars auch Lörrach :-)

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